11. Regionalkonferenz Rechtsextremismus & Demokratieförderung

Bild - In einem Workshop finden sich fünf Menschen um einen Tisch zusammen und diskutieren.

Neben den vielfältigen Projekten zum Mitmachen in den Partnerschaften für Demokratie gibt es auch Veranstaltungen für die Menschen, die diese Projekte planen, organisieren oder unterstützen. 

Seit 2012 findet die „Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratieförderung“ jedes Jahr an einem Ort in Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern statt. Im November 2019 machte die Konferenz Station in der Lauenburger Albinus-Gemeinschaftsschule.

Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen, die demokratische Werte leben und fördern und sich Rechtsextremismus vor Ort entgegenstellen, zusammen zu bringen. Sie sollen in ihrem Handeln gestärkt werden, Anregungen bekommen und die Möglichkeit haben, sich weiterzubilden.

An der Konferenz nahmen rund 120 Akteur:innen teil. Sie kamen aus der Zivilgesellschaft, z.B. aus Sozialverbänden und Kirchen, aber auch aus Schulen, Verwaltung und Politik.

Zum Motto der Veranstaltung „Lernen aus der Geschichte“ hielt Dr. Constanze Jaiser, Projektleiterin bei „zeitlupe. Stadt.Geschichte&Erinnerung“ bei RAA Mecklenburg-Vorpommern e.V. einen Vortrag zur Einführung. Sie meint, dass Haltung finden immer auch ein Entwicklungsprozess ist, den wir einüben müssen. Dazu stellte sie verschiedene Beispiele von Erinnerungsprojekten in Mecklenburg-Vorpommern vor. Gerade junge Menschen, sagte Frau Jaiser, müssen die Möglichkeiten und den Raum haben, um selbstbestimmt ihren Standpunkt gegenüber der Geschichte zu finden, aber auch ihren Standpunkt in der Demokratie selbst.

Während der Konferenz wurden viele verschiedene Themen behandelt, die sich mit den aktuellen Entwicklungen des Rechtsextremismus auseinander setzten.

Die Bandbreite reichte von "Rechtsterrorismus" über "Rechtsextremismus in der DDR  und "Antisemitismus in der Neuen Rechten" bis zu der Frage: „Rechter Terror – das hat was mit mir zu tun?!“

Zu Beginn begrüßte Lauenburgs Bürgermeister Andreas Thiede die Teilnehmer:innen der Konferenz. Er betonte die Notwendigkeit des persönlichen Einsatzes von uns allen für die demokratischen Grundwerte unserer Gesellschaft - gerade in Zeiten, wo sie zunehmend offen in Frage gestellt werden.

Die Regionalkonferenz Rechtsextremismus & Demokratieförderung wurde 2019 im Rahmen der Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit durch die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Lauenburg gefördert. Organisiert wird die Veranstaltung durch ein überregionales Organisationsteam und mitfinanziert von u.a. der Bundeszentrale für politische Bildung.

 

Überregionales Organisationsteam Link  in Kooperation mit
der Partnerschaft für Demokratie Stadt Lauenburg/Elbe 
Förderjahr: 2019