Nichts war vergeblich. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Gemeinsam mit den Omas gegen Rechts organisierte die Partnerschaft für Demokratie Lauenburg/Büchen/Lütau die Ausstellung. Sie wurde über zwei Wochen in der Gemeinschaftsschule Büchen, in der Priesterkate Büchen und dem Haus der Begegnung in Lauenburg gezeigt. Auf anschauliche Weise mit Bildern und Texten stellt die Ausstellung 18 Biographien von Frauen vor, die sich im Nationalsozialismus gegen den Strom stellten. Die Frauen kommen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, nur wenige sind einer größeren Öffentlichkeit bekannt. Die Widerstandstätigkeiten sind unterschiedlich: vom Flugblattverteilen oder von geheimen Kurierdiensten über die Versorgung von Verfolgten oder auch nur die Weigerung, sich in allen Lebensbereichen der nationalsozialistischen Ideologie unterzuordnen. Sie haben sich der Inhaftierung ausgesetzt,  Misshandlungen erduldet und zum Teil mit ihrem Leben bezahlt.  Die Kraft, sich nicht vereinnahmen zu lassen von einer menschenverachtenden Ideologie und der Mut, auch danach zu handeln, ist Beispiel gebend, auch für die Gegenwart. Die verheerende Wirkung eines staatlich betriebenen Rassismus und Antisemitismus wird erschreckend deutlich.

Kooperationsprojekt mit den Omas gegen Rechts Lauenburg und Umgebung
Förderjahre: 2021