StoP – neue Wege gegen häusliche Gewalt

Illustration - Eine Person hört einer anderen Person zu, tröstet und ermuntert sie.

StoP – das bedeutet „Stadtteile ohne Partnergewalt“. Es ist ein bundesweites Projekt, in dem neue Ansätze ausprobiert werden, wie wir gegen häusliche Gewalt vorgehen können. Häusliche Gewalt kommt sehr häufig vor, aber die meisten Menschen schämen sich, darüber zu sprechen.

Das Ziel ist, Menschen aus den Wohnvierteln und Nachbarschaften direkt anzusprechen und miteinander zu verbinden – vor allem Frauen. Für die Stadt Lauenburg wurde 2019 extra eine Person ausgebildet, um die Bewohner:innen zu ermutigen und ihnen zu zeigen, was sie gemeinsam gegen häusliche Gewalt tun können.

Diese Person ist nun StoP-Fachkraft und weiß, wie häusliche Gewalt entstehen kann und welche Formen es gibt.

Sie kann Gruppen von Nachbar:innen ansprechen und darin bestärken, mehr selbst über ihr Leben zu bestimmen.

Sie kann über den angemessenen Umgang von Frauen und Männern im alltäglichen Leben aufklären, auch für Menschen aus unterschiedlichen Kulturen.

Sie kann erklären, wie wir uns besser verstehen können und weniger streiten.

Sie zeigt, wie wir das StoP-Thema in unserer Nachbarschaft bekannt machen können und Menschen finden, die mit uns zusammenarbeiten.

Sie hat Ideen, wann und wie wir uns einmischen können, ohne uns selbst in Gefahr zu bringen.

Sie bringt uns bei, wie wir selber mit StoP weitermachen können.

Das StoP-Projekt ist im „Netzwerk Gewaltprävention“ aus Lauenburg verankert.

 

Nachbarschaftstreff Tom / Diakonisches Werk Herzogtum Lauenburg Link
Förderjahr: 2019